am 11. Dezember

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Festbuch

100 Jahre MGV

"Der Hammer - ganz toll - gigantische Stimmung" der 61. MGV Fasching

So kommentierten die Besucher des MGV Fasching das phänomenale Spektakel am letzten Samstag in der Neuen Schlossgartenhalle. Alle hatten beste Laune, das merkte man sofort. Und es fing gleich mit einem richtigen Knaller an. Denn nach dem Einzug der Aktiven ging es gleich los mit dem Miniballett des MGV bestehend aus Marie Hees, Greta Müßig, Lena Müßig, Paula Müßig, Lotta Ritschel, Maja Seth und Helena Zink. Der Hammer, wie die Mädels den Gardetanz abermals vor dieser großen Kulisse präsentiert haben. Der Knaller, das war ganz toll und wieder gaaaanz goldig. Und dann gab es ohne Pause noch einen obendrauf, denn nun kamen auch die jungen Damen vom „Teenie-Ballet t“ bestehend aus Mia Heidelberger, Mila Kraft, Mia Pospieszccyk, Lilli Ritschel, Sophie Schnauffer und Mia Wilk auf die Bühne. Und gemeinsam wurde nun getanzt wie bei der Fußball-Europameisterschaft, denn es hieß „…alles springt von links nach rechts und dann wieder zurück…“. Ganz großes Kino, das war echt große Klasse.

Unter tosendem Applaus tanzte nun das Miniballett von der Bühne und die Teenies legten noch eine Schippe drauf, mit einem grandiosen Showtanz auf das Lied Major Tom mit toller Choreografie und mit Power, Power, Power! Mädels ihr seid alle wirklich super und der MGV kann sich soooooo glücklich schätzen, einen solch tollen Nachwuchs zu haben. Die nächsten 20 Jahre sind die Auftritte des MGV Balletts gesichert - mindestens.

Ohne eine Zugabe ging dieser Auftritt natürlich nicht zu Ende und es gab tosenden Applaus in der ganzen Halle. So durften Sabine Obhof und Susanne Schnauffer, die Moderatorinnen des Abends, gleich mit einer Rakete in den Abend starten und das geniale Programm eröffnen. Die Besucherinnen und Besucher durften auch diese Jahr ihrer gelungenen und souveränen Moderation lauschen und nein, es ist keine Option, dass ihr euch nächstes Jahr eine Ablösung sucht! Dafür seid ihr einfach zu gut.

Es ging gleich weiter mit einer Newcomerin und einem richtigen Knaller. Denn „Die Kleine (alias Yvonne Müßig)“ stand das erste Mal und voller Elan in der Bütt und berichtete von witzigen Gegebenheiten aus Flehingen. Das Publikum lachte viel, applaudierte immer wieder begeistert und alle waren sich einig, dass ihre neue, frische und unverbrauchte Art im nächsten Jahr auf alle Fälle wieder auf die Bühne muss. Wenn du auch sooo nervös warst Kleine, dein Auftritt war wirklich toll und das lag nicht am Aperol, sondern am Talent! Danach war ein neues MGV-Duo an der Reihe. Gerald Hintermayer und Thomas Mehre kamen als „Grenzgänger“ zwischen Flehingen und Derdinge auf die Bühne und begeisterten das Publikum mit rheinisch – badischen Karnevalshits. Sie animierten das Publikum einige Male zum Mitsingen und beendeten ihren tollen Auftritt mit einer Hymne „was kann schöner sein, als beim Gesangverein“. Dann kam einmalige Qualität auf die Bühne. Denn Kurt Müßig sorgte als „alter Sickinger“, der vor 50 Jahren nach Berlin ausgewandert ist mit seinem acapella Gesang für große Begeisterung bei den Zuschauern. Ein Mann, eine Drehorgel und die richtigen, witzig umgedichteten Lieder wie „ich hab mein Herz in Sickingen verloren“ oder „am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Linsenbaum“ – mehr braucht es nicht, um einen grandiosen Auftritt hinzulegen. Hut ab Kurt – das war große Klasse.

Nach einer ersten Schunkelrunde, durften nun die „MGV Sisters“, bestehend aus den Damen Stefanie Günther-Jacubovic, Anna Könecke, Sabine Heckele, Margarethe Hintermayer, Carolin Hintermayer, Sabine Obhof, Susanne Schnauffer und Stefan Wukowitsch ihre diesjährige Show präsentieren. Sie wollten als „Richtig wilde Weiber!!! Auf der Gasse oiner druff mache! Aber nix isch los in der Vorstadt!“. Und Sie haben mit Nachdruck dafür plädiert, dass es nun an der Zeit wäre, dass nicht mehr unser Bürgermeister der neuen Stadt vorsteht, sondern waschechte Cowgirls aus Flehingen!!! So schallte es durch die Halle „Nowi steht der Stadt vor, aber No no no! – wir wollen ein Cowgirl vornedran! – dass man uns Flehinger leide kann“. Ein ganz toller und humoristischer Auftritt, bei dem die „Ortschronik 2024“ als „Selbstbeweihräucherungsblätte vom Bürgermeister“ natürlich auch ihr Fett abbekommen hat, da er dort ja nur läppische 80 Mal abgebildet war. Mädels das war große Klasse - danke dafür.

Nun kam mit Thomas Eigenmann ein MGV-Newcomer auf die Bühne. Man merkte gleich, dass er auf anderen Bühnen bereits Erfahrungen in der Bütt sammeln konnte. Denn souverän berichtete er in einem tollen Vortrag sehr unterhaltsam von seinen guten Vorsätzen für das Jahr 2025 und stellte fest, dass es sehr gut läuft. Denn von seinem Vorsatz, bis Fasching 5 Kilo abzunehmen, ist er nur noch 8 Kilo entfernt. Und sehr süffisant bemerkte er, dass wenn Faulheit eine Sportdisziplin wäre, dann würde er maximal 4ter werden wollen, denn sonst müsste er ja aufs Treppchen steigen. Der Vortrag fand großen Anklang bei den närrischen Besuchern und wurde mit großem Applaus belohnt.

Das diesjährige „GROSSE MGV Ballett“ bestehend aus Alexandra Gäckle, Angelina Hillenbrand, Carolin Hintermayer, Sabine Seth, Mia Heidelberger, Mila Kraft, Mia Pospieszcyk, Lilli Ritschel, Sophie Schnauffer und Mia Wilk knallte einen unglaublichen Showtanz auf die Bühne! Und das in toller, neuer Besetzung und in ganz tollen, neuen Kostümen!!! Das war der Hammer, was die Damen auf die fetzigen Lieder aus dem Film „The greatest Showman“ auf der Bühne ablieferten – vom Feinsten!!! Das Publikum applaudierte frenetisch und war so sehr verzaubert, dass so manchem Jecken der Mund offen stehen blieb. Und es folgten unzählige Raketen und natürlich die Aufforderung nach einer Zugabe. Ihr könnt so stolz auf euch sein, das war wirklich nur nur toll! Da freuen wir uns schon auf das nächste Jahr!

Lach, brüll, heul, hahaha, schunkeln, singen, tanzen….Jetzt geht es weiter im Bericht über den 61. MGV Fasching

Auf der Bühne erschien nun geballte Kompetenz zum Thema „Neue Stadtzeitung“. Diese muss natürlich das „Ortsblättle“ ablösen, da das Blättle vom Verlag „Schlecht“ nach den vielen Jahren richtig „schle…“ ist und nicht mehr so gut ankommtn. Yvonne Müßig, Gerald Hintermayer, Michael Kraft, Marco Mannes, Martin Schnauffer, Matthias Schnauffer und Michael Walczok in ihren Rollen als bekannte Mitbürgernde und Rathausmitarbeitende der Gemeinde über die Geschehnisse im Ort. So wurde die Neue Stadtzeitung thematisch erweitert, um kulturelle Themen, Beauty Tipps und der ganz neuen Rubrik „Kleintierzüchter Rätselspaß“. Und obwohl in der Stadt ja eigentlich nichts passiert sein soll, wurden doch sehr viele Fakten gefunden, um die neue Stadtzeitung mit interessanten Themen zu füllen und das Publikum zum Lachen zu bringen. Das Publikum hatte viel zu lachen und konnte später mit Vorfreude auf die erste Ausgabe der „Stadtzeitung von Oberderdingen“ nach Hause gehen. Ein großer Spaß mit viel Wortwitz und eindeutig-zweideutigen Anspielungen.

Danach war die Kostümprämierung an der Reihe und die Moderatorinnen durften die Verkleidungskünste der Flehinger Jecken auszeichnen. Wiederum wurden drei Närrinnen und Narrhalesen ausgezeichnet und obwohl das Kostümmotto „hauptsach ned naggisch“ lautete, hatten sie sich sehr viel Mühe gegeben und ihre beeindruckenden Verkleidungskünsten unter Beweis gestellt. Das war große Klasse! Glückwunsch hierfür und weiter so!

Nun betraten Lukas Blankenhorn, Markus Sager, Matthias Schnauffer und Martin Schnauffer als „MGV 4.0“ die Bühne. An der Gitarre begleitet durch Stefan Wukowitsch berichteten Sie auch dieses Jahr gekonnt und witzig von MGV Internas und betrieben Sängerwerbung für den MGV par excellence

Das Publikum klatschte begeistert mit und spätestens beim Lied „Thomas“, das auch dieses Jahr als Zugabe gesungen wurde, gab es kein Halten mehr, so dass es die ganze Halle nicht mehr auf den Stühlen hielt. Das war ein echter Knaller und das beste Argument dafür, warum MANN unbedingt zum MGV kommen sollte. Abermals präsentierten die Jungs von X für e' U einen Ausnahmeauftritt mit perfekter Inszenierung. Matthias Gäckle, Bernd Kraft, Markus Müßig und Jörg Wilk war die gute Laune bereits ins Gesicht geschrieben, als sie mit der Titelmelodie von Rocky sehr ,sehr sportlich in die Halle einzogen und danach feststellen mussten, dass sie total am „Ar….“ waren, als sie auf der Bühne angekommen waren. Ist das etwa ihrem Alter geschuldet? Auf alle Fälle stellten sie fest, dass 2025 in Flehingen wieder Straßenfest sei, ein fester Bestandteil für den Verein, und dass X für e' U dieses Jahr tatsächlich schon 30 Jahre alt wird. Bei der Gründung meinte doch jeder im Ort: „die welle doch nur Halli-Galli mache!“  Allerdings wurden alle eines Besseren belehrt, denn X für e' U ist seit der Gründung ein fester Bestandteil im Ortsgeschehen, beim Straßenfest und seit sehr vielen Jahren auch beim MGV Fasching. Als die Jungs wieder bei Puste waren, ging der Auftritt weiter mit ausgiebiger Gymnastik auf die Melodie von „Eye of the tiger“ und den Jungs war es wichtig festzustellen, dass es von Anfang an im Verein nur um Spaß, nicht um Geld, sondern nur um die Ehre ging. Die tollen Lieder rissen die närrischen Besucherinnen und Besucher von ihren Stühlen. Es war so mega witzig und es gab Standing Ovations! Bleibt zu hoffen Jungs, dass ihr nie die Lust verliert, immer wieder solch besondere Auftritte hinzulegen, damit das Straßenfest weiterbesteht und ihr eure gute Laune mindestens noch 30 weitere Jahre im Ort verbreitet. Die Halle kochte nun vollends und nach dem stimmungsvollen Finale durften sich alle Akteure immer wieder das große Lob von den der Zuschauerinnen und Zuschauern für das außergewöhnliche Programm abholen. Das war auch dieses Jahr wieder ein Faschingsfest, bei dem wirklich alles gepasst hat: Angefangen von der Moderation, über die Auftritte, bis hin zum wirklich tollen Publikum! Der MGV bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern, den Akteurinnen und Akteuren, bei Lukas Blankenhorn und Bernd Haller für den Auf- und Abbau der Kulissen, bei den Helferinnen und Helfern in Küche und Bar und natürlich auch bei denen, die hinter den Kulissen zum großen Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben (und sollte ich im Bericht jemanden vergessen haben: Tschuldigung!). Auf eine Neues in 2026! Markus Sager, Schriftführer

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